Die "Konzerte im Mozarthaus" finden im Kloster des Deutschen Ritter Ordens, wo Mozart im Dienste von Erzbischof Colloredo im Jahre 1781 wohnte und arbeitete, statt.
Die "Sala Terrena", mit ihren wunderschönen Fresken im Stil venezianischer Spätrenaissance der älteste Konzertsaal Wiens, wo Mozart einst mehrere Konzerte gab, ist somit die perfekte Kulisse für die Darbietung der Kammermusik der Wiener Klassik des 18. Jahrhunderts.
Die "Sala Terrena" ist ein im Erdgeschoß gelegener mit einer wunderschönen Gewölbedecke geschmückter Raum, der sich im Anschluß an die Kirche und Sakristei des Klosters des Deutschen Ritter Ordens befindet. Dieser Raum wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Stil venezianischer Spätrenaissance unter Landkomtur Carl Borromäus Graf Colloredo - Waldsee ausgestaltet und ausgemalt.
Die Grotesken, Darstellungen bacchantischer Sinnesfreudigkeit, Floralmalerei und Bilder aus der Tierwelt zeugen von der damaligen Funktion des Raumes als Ort leibseelischer Erquickung; auch der "Liebe Augustin" ist abgebildet.
Jüngste Forschungen anlässlich der Renovierung ergaben, daß es sich um den baugeschichtlich ältesten Teil des Hauses handelt. Gotische Frescoreste wurden nachgewiesen, wodurch die alte Überlieferung, daß hier vor der Weihe der Kirche zu Ehren der Hl. Elisabeth sich seit jeher eine Kapelle zu Ehren des Hl. Kreuzes befunden habe, verifiziert scheint.