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Oper Wien

Dialogues des Carmelites

Tragische Oper in drei Akten von Francis Poulenc

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Zur Produktion

  • Spieldauer: 2 Std. 45 Min, 1 Pause
  • Sprache: Französisch
  • Untertitel: Deutsch, Französisch
  • Opernhaus: Wiener Staatsoper


Ticketinformationen

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Wiener Staatsoper

Adresse:

Opernring 2, 1010 Wien

Öffentliche Verkehrsmittel:

U-Bahn: U1, U4 – bis Haltestelle KARLSPLATZ
Straßenbahn: 1, 2, D, 62, 71 – bis Haltestelle OPERNRING

Nach der Vorstellung stehen Taxis direkt beim Haupteingang bereit


Uraufführung: Teatro alla Scala, Mailand, 1957. Dialogues des Carmélites, eine der erfolgreichsten Opern der letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts, ist ein seltener Fall eines modernen Werks, das von Publikum und Experten gleichermaßen geschätzt wird. Im Mittelpunkt der Oper steht ein junges Mitglied eines Karmeliterinnen-Ordens, die aristokratische Blanche de la Force, die eine krankhafte Schüchternheit überwinden muss, um ihrer Lebensaufgabe gerecht zu werden. Die Partitur spiegelt wesentliche Aspekte der Persönlichkeit des Komponisten wider: Francis Poulenc war ein urbaner Pariser mit einer tiefen mystischen Dimension, und die Oper behandelt sowohl das Innenleben der Figuren als auch ihre äußere Realität.

Schöpfer
Der Komponist Francis Poulenc (1899-1963) schrieb das Libretto zu Carmélites selbst, und zwar auf der Grundlage eines nicht produzierten Drehbuchs (das später in ein Theaterstück umgewandelt wurde) von Georges Bernanos (1888-1948), einem französischen Schriftsteller mit Interesse an Politik und Religion. Dieses wiederum basierte auf der Novelle Die Letzte am Schafott (1931) der deutschen Schriftstellerin Gertrud von Le Fort (1876-1971), die im Englischen als The Song at the Scaffold bekannt ist.

Ort und Zeit der Handlung
Die Oper spielt zwischen 1789 und 1794 in Paris und in der Stadt Compiègne im Nordosten Frankreichs, dem Sitz des Karmelitinnenklosters. Historischer Hintergrund ist das Martyrium einer Gruppe von 16 Karmeliterinnen und Laienschwestern aus Compiègne, die sich während der Revolution als Opfer für die Wiederherstellung des Friedens in Frankreich zur Verfügung stellten.

Musik
Poulencs Genie bei der Vertonung von Texten zeigt sich in der gesamten Oper, die zu einem großen Teil aus Rezitativen besteht, die sich eng an die Sprachmuster halten. Die subtilen, aber deutlichen Modulationen des Orchesters sind oft Ausdruck von Gemüts- und Herzensveränderungen. Das Interesse des Komponisten an religiöser Musik zeigt sich in Momenten, die von der Strenge bis zur Dramatik reichen, wobei die eindrucksvollste Kombination der inneren, spirituellen und dramatischen musikalischen Welten in der erschütternden Schlussszene auftritt, wenn jede der Nonnen ihrem Schicksal begegnet.